Eine dieser Personen ist SARS-CoV-2 positiv.
Mit Vi-RISK verhindern wir, dass am Ende alle positiv sind.

Über Vi-RISK

Vi-RISK ist ein datenbasiertes Betriebssystem zur Kontrolle und zum Management viraler Infektionsrisiken und wurde von einem Experten-Konsortium mit Kompetenz in Biomedizin, Biostatistik, Virologie, sowie Umwelt- und Gebäudetechnik entwickelt. Vi-RISK basiert auf einem Algorithmus, bei dem ein Satz von Messdaten zur Innenraum-Luftqualität mit weiteren Informationen (lokale Infektionszahlen, Personenanzahl im Raum, Art der Raumnutzung, virusspezifische Eigenschaften, Saisonalität, etc.) verknüpft wird und auf dieser Basis das jeweilige Infektionsrisiko spezifisch für den Messort errechnet wird.

In seiner Gesamtheit stellt Vi-RISK einen mehrstufigen Prozess dar - Expertenerhebung der räumlichen Situation wird verschränkt mit der Installation von eigens entwickelten, innovativen Messgeräten zur Erhebung von Daten zur Luftgüte mit der Möglichkeit zur nachgeschalteten Steuerung von Raumlufttechnik-Endgeräten:

  1. Vor-Ort Erhebung der Raumsituation und Erstbeurteilung durch Experten anhand verschiedener Parameter wie Kubatur, Raumklimakonzept, Belegungszahl und Art der Raumnutzung. Dabei werden vorab potentielle Hochrisiko-Räume identifiziert.
  2. Installation von Vi-RISK Geräten in selektierten Räumen und Anbindung an vorhandene Haustechnik mit niedrigem Bedarf an Adaptation
  3. Infektionsrisiko-geführte Ansteuerung nachgeschalteter Endgeräte (z.B. Klimaanlagen, Ventilator, Klimagerät mit Außenluft, UV-Geräte, Partikelmesser, etc.) zum Zweck der Risikominimierung durch Einleitung geeigneter Maßnahmen

Vorteile

Vi-RISK ist unter anderem für den Einsatz in Firmengebäuden, Supermärkten, Seniorenheimen, Gesundheits- und Sozialeinrichtungen, Hotels, Kultureinrichtungen, Restaurants, Ausbildungseinrichtungen und Sportzentren prädestiniert.

Vi-RISK Sicherheit
Höhere Sicherheit für Nutzer von Räumen aller Art durch datenbasierte Risikoerkennung und -minimierung für luftgetragene virale Infektionen in Innenräumen
Vi-RISK Technik
Breite technische Einsatzmöglichkeiten entweder durch Integration in bereits vorhandene Haustechnik oder durch gemeinsame Installation mit neuen, passenden Raumklimageräten
Vi-RISK Thermometer
Raumspezifische Erhebung und Messung, automatisierte Übertragung an einen zentralen Server und Echtzeit-Analyse des viralen Übertragungsrisikos
Vi-RISK Kosten
Kostenersparnis durch Vereinheitlichung und situationsbedingte Steuerung von Raumklimatechnik, Vermeidung von unnötigem Dauerbetrieb von oft stromintensiven Raumklimageräten
Vi-RISK Innenräume
Wirksame Ergänzung zu den bekannten Präventionsmaßnahmen, um Innenräume sicherer zu machen und einen Beitrag zu einem normalen Zusammenleben in unserer Gesellschaft zu leisten

Wissenschaft

Vi-RISK Coronavirus

Corona- und andere respiratorische Viren werden vorwiegend in der Lunge von Infizierten gebildet, ausgeatmet und als infektiöse Tröpfchen, als Aerosol und über kontaminierte Oberflächen als sogenannte Schmierinfektion übertragen, wobei die Übertragung durch luftgetragene Tröpfchen und Aerosole vorherrscht. Die Mehrzahl an luftgetragenen viralen Infektionen erfolgt in Innenräumen, wo virenhaltige Aerosole als sehr kleine und leichte Partikel einen besonderen Stellenwert einnehmen. Schmier- und Tröpfcheninfektionen sind durch häufiges Händewaschen bzw. Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verhältnismäßig einfach zu minimieren, außerdem fallen ausgeatmete Tröpfchen aufgrund ihres Gewichts schnell zu Boden. Die Verhinderung der Übertragung durch virenhaltige Aerosole erfordert jedoch komplexere Maßnahmen der Lufthygiene, da Aerosole als sehr kleine und leichte Partikel teilweise viele Stunden in der Luft schweben und sich verteilen. Gerade in Innenräumen mit schlechter Belüftung können Neuinfektionen auch viele Meter von einer infektiösen Person entfernt stattfinden. Bei der Ansammlung mehrerer Menschen in einem solchen Raum wird dieser zu einem „super-spreading environment“, in welchem eine einzige infizierte Person eine größere Zahl von Anwesenden anstecken kann.

Es ist leider im Alltag kaum möglich, die Anzahl der Aerosolteilchen oder gar der einzelnen Viren in der Luft direkt zu messen, um daraus das Infektionsrisiko zu bestimmen. Das System Vi-RISK schließt nun diese Lücke in der Corona-Prävention datenbasiert. Dabei werden vor Ort mehrere Parameter permanent erfasst. Alle Messdaten werden an einen zentralen Server übermittelt und dort mit anderen Informationen, die den jeweiligen Messort charakterisieren, verknüpft. Ein mathematisches Modell berechnet daraus in Echtzeit die Infektionswahrscheinlichkeit am Messort. So wird die Basis für eine sehr breite und nach einheitlichen Kriterien erstellte Anwendung von Vi-RISK geschaffen.

Vi-RISK Covid-19
Vi-RISK Viren-Risiko

Vi-RISK berücksichtigt bei der Risikoberechnung zudem, daß jeder Raum einzigartig ist. So fließen auch vorab erhobene räumliche Gegebenheiten, wie Raumgröße, Raumhöhe, und Lüftungssituation in die Berechnung mit ein. Auch die Raumnutzung spielt eine wesentliche Rolle, die Anzahl der Personen im Raum und deren Aktivitätsniveau sind hier wesentlich - beim Sport oder beim Singen ist die Ansteckungsgefahr höher, als wenn alle Anwesenden ruhig sitzen. Es macht auch einen Unterschied, ob in einem Raum immer die gleichen 20 Personen sind, wie beispielsweise in Schulen und Büros, oder ob 20 Personen ständig wechseln, wie in einem Amt oder einem Geschäftslokal.

Zu guter Letzt wird auch noch die regionale Infektionszahl und die Saisonalität berücksichtigt - man weiß von anderen Viren wie Grippe und Erkältungsviren, dass die Übertragungswahrscheinlichkeit in den Wintermonaten generell höher ist als im Sommer. Vi-RISK ermittelt somit das Übertragungsrisiko aus einer Vielzahl von wissenschaftlich gut dokumentierten Einflussfaktoren.

Technik

Ein besonderes Charakteristikum von Vi-RISK besteht darin, dass alle Messdaten automatisch auf einen gemeinsamen zentralen Server übertragen und nach einheitlichen Parametern ausgewertet werden. Das Ergebnis wird an die einzelnen peripheren Geräte rückübermittelt, womit sich ggf. auch große Geräteverbünde sehr einfach managen lassen. Eine weitere Besonderheit besteht darin, dass die Geräte nicht nur warnen, sondern durch Ansteuerung nachgeschalteter Raumklimatechnik grundsätzlich auch geeignet sind, Aktionen zur Risikominimierung auszulösen.

Vi-RISK App
Vi-RISK Klimagerät

Durch Koppelung an mehr oder weniger komplexe Raumklima-Endgeräte oder eine zentrale Haustechnik können je nach Situation zum Beispiel Klimaanlagen, Ventilatoren, Klimageräte mit Außenluftzufuhr, UV-Geräte oder Partikelentferner bei Bedarf aktiviert werden, um das Infektionsrisiko gezielt dort zu verringern, wo es notwendig ist. Gleichzeitig kann so unnötiger Dauerbetrieb von oft stromintensiven Geräten vermieden werden.

Die Vi-RISK Experten planen die Integration für Ihr Gebäude/Ihre Gebäude.

Über uns

Produkem Molekulares Design GmbH

Konzeption, Set-Up, Implementierung, Umweltanalytik, Projektleitung

office@vi-risk.eu
www.pmd.co.at
Riglergasse 4/I
1180 Wien, Austria

Vi-RISK ist ein Projekt der PMD in einem Joint Venture mit:

LGS-Insights GmbH

Experten-System, Biomathematik, Regulatorisches

LOYTEC electronics GmbH

Technische Umsetzung, Implementierung

Prof. Norbert Nowotny

Virologie & Expertenmeinung

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